Auf die Gipfel dieser Welt

Freitag Nachmittag (1.4.) trat eine Hand voll Jumas die Reise nach Imst an um Isa, die dort gerade ein Praktikum absolvierte, zu besuchen und auf Skitour zu gehen. Nachdem die hungrige Meute nach ihrer Ankunft ein par Nudeln verdrückt hatte, stand die Tourenplanung auf der Tagesordnung.

Doch wir mussten feststellen, dass niemand einen Führer oder eine Karte vor Ort hatte. Jeder hatte sich auf die anderen verlassen, so dass wir nun vor einem Problem standen. Doch eine Lösung war schnell gefunden: Isa lud Edgar, einen ihrer Imster Kollegen, ein sich unserer Gruppe anzuschließen und er hatte auch gleich einen passenden Tourenvorschlag parat. So waren wir also nun eine Gruppe von 6 Leuten: Edgar, Lukas, Juli, Frank, Isa und Markus.

Jetzt wollten wir eigentlich nur noch schnell unsere Rucksäcke packen und die Fälle auf die Ski aufziehen, schließlich war es schon halb zwölf und wir hatten beschlossen am nächsten Morgen wegen des warmen Wetters schon um 5 Uhr zu frühstücken. Doch aus dem „schnell“ wurde nichts, da die Bindung von Franks Ski kaputt war. Der hintere Backen ließ sich auf dem Steg nach Belieben verschieben. Es musste eine schnelle Lösung her! Da wir ja uns ja auch gelegentlich an Felsen oder in der Kletterhalle austoben, kam eine Prusikschlinge zum Einsatz. Diese wickelten wir um die Bindung und klemmten zusätzlich einen Stein dahinter: Der Ski war provisorisch repariert!

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker viel zu früh. Nach 4 Stunden Schlaf schauten die meisten noch etwas müde aus verschlafenen Augen. Doch die Müdigkeit wich schnell der Vorfreude, spätestens als wir uns auf den Weg nach Kühtai machten, um dort den Pirchkogel (2860m) zu besteigen. Nachdem die Funktionstüchtigkeit unserer Lawinensuchgeräte überprüft war gings endlich los!

Und die erste Herausforderung kam sogleich. Da im unteren Teil abseits der Piste des Skigebiets kaum Schnee lag, hatten wir ein ordentlich steiles und total vereistes Ungeheuer vor uns. Die Profis unter uns schlugen sich recht wacker und hatten es bald bezwungen, doch die weniger Erfahrenen (einschließlich des Autors) hatten ihre liebe Müh und Not. Doch schließlich erreichten auch wir nach dem Motto „zwei Schritte vor, einen zurück“ das rettende nächste Plateau. Hier konnten wir auch endlich die Piste verlassen und im Gelände unseren Aufstieg fortsetzen. Der Gipfel war nun schon in Sicht. Mit dem Ziel vor Augen kamen wir auch zügig voran, nur mit den Sitzkehren in den steileren Stücken hatten manche so ihren Spaß!

Nach einer kleinen Gipfelrast und einem Schluck aus dem Flachmann von Edgar kam der beste Teil der Tour: die Abfahrt! Rasant gings ins Tal hinunter, so dass wir bereits um 11 Uhr schon wieder das Auto erreicht hatten: bei 20°C auf immerhin 2000 Meter Höhe!

Mittags gingen wir noch schnell Grillkohle und Steaks einkaufen, da das phantastische Wetter uns geradezu die Idee aufgezwungen hatte, den Tag mit Grillen ausklingen zu lassen. Doch bevor wie die leckeren Steaks, die Baguettes und die Salate genossen, tauschten wir nach einem kleinen Mittagsschlaf noch unsere klobigen Skistiefel mit den engen Kletterschuhen und fuhren in einen Klettergarten nach Nassereith.

Nach dem ausführlichen Abendessen gingen wir diesmal nicht ganz so spät ins Bett. Für unsere Tour am nächsten Tag auf den Glockturm mussten wir wieder sehr zeitig aufbrechen.

Nach dem Frühstück und der knapp einstündigen Fahrt begannen wir gegen 7 Uhr den Aufstieg Richtung Glockturm. Zunächst ging es mit wenig Höhengewinn durch ein langes Tal auf den markanten Gipfel zu. Den 3353m hohen Gipfel  erreichten wir dann über zwei ziemlich steile Hänge. Aber heute klappten sogar die Spitzkehren! Oben angekommen erwartete uns ein wunderschönes Panorama. Neben den kompletten Ötztaler Alpen reichte der Blick über Königsspitze und Ortler bis hin zur Bernina-Gruppe. Und auch die Abfahrt war 1. Klasse. Die 1100 Hm lange Abfahrt, belohnte uns ausgiebig für die Mühen des Aufstiegs.

Nach dem Mittagessen und einer kleinen Pause traten schließlich die meisten von uns die Heimfahrt nach Würzburg an. Und wir alle werden uns sicher noch lange an dieses unglaublich lustige sowie erlebnisreiche Wochenende mit den beiden sehr schönen Skitouren erinnern!

Diedamskopf die Zweite

Ab an den frühlingshaften Diedamskopf, um auf weißen Streifen, auch Piste genannt, einsame Linien in den Sulzschnee zu ziehen.

Klettern im November

Der wahrscheinlich letzte schöne Tag im Jahr (1.11.2010), und wo sind wir, natürlich in der Fränkischen. Klettern waren wir am Treunitzer Klettergarten und am Steinfelder Turm. 

Immer wieder Montags!!!

Gruppenstunde in der Kletterhalle

Klettern am Zehnerstein

Am 29. Mai waren wir in der Fränkischen. Hier die ersten Bilder. Zum anschauen am besten einfach mitten auf das Bild klicken.

Bilder Fränkische

Skifahren am Diedamskopf

Ab in den Schnee! Vom 26.-28.2.2010 waren wir am Diedamskopf Skifahren! Gewohnt haben wir in der urigsten Hütte von ganz Au, diese allein zu finden war schon ein Abenteuer ("einfach" an der Sennerei links hoch!!!!). Wenn dann noch alle Lifte, bis auf einen, schließen, weil ein Unwetter kommt und man auf der Heimfahrt nahezu von der Autobahn geblasen wird, weiß man, dass das Wochenende richtig gut war, weil wir nur Sonne, Schnee und lecker Käs'spätzle genießen konnten!!!!